DONAUSCHWABEN Der überwiegende Teil stammte aus dem Elsaß, aus Lothringen aus der Pfalz (einschl. Kurmainz, Kurtrier und Zweibrücken) und dem Saarland, aus dem heutigen Baden-Württemberg, aus Luxemburg und aus Bayern (einschl. Franken). Aber auch viele Hessen, Aargauer (Schweiz), Westfalen (Kurköln), Preußen, Sachsen, Thüringer, Österreicher, Böhmer, Mährer, Franzosen und Holländer fanden eine neue Heimat. In den Urkunden und von ihren Nachbarn wurden die Siedler Schwaben genannt, obwohl nur wenige echte Schwaben darunter waren (z. B. heißen bei den Franzosen und Spaniern alle Deutschen Alemannen).
Erst nach dem Ersten Weltkrieg und nach der Aufteilung der donauschwäbischen Siedlungsgebiete auf Ungarn, Jugoslawien und Rumänien wurde 1922 die Bezeichnung Donauschwaben geprägt. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bildeten die Donauschwaben mit mehr als 1,5 Millionen Menschen die größte Gruppe von Deutschen in Südosteuropa. Flucht, Vertreibung und Enteignung im und nach dem Krieg führten zu einer weltweiten Zerstreuung und damit zum Untergang des "jüngsten deutschen Neustammes". In den Ursprungsgebieten - im heutigen Ungarn, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Jugoslawien und Rumänien - gibt es nur noch wenige Donauschwaben. Sie sind wie die Donauschwaben in den "Gastländern" - Deutschland, Österreich, USA, Kanada, Frankreich, Brasilien, Argentinien usw. - vollständig assimiliert.
Um 1900 war das Gebiet des Erzbistums etwa dasselbe - einschl. einzelner Bistümer mit Bischöfen in Temesvar, Csanad (1920 nach Szeged verlegt), Oradea und Alba Julia. Lediglich einige südlichen Teile des Gebiets kamen zum Bistum Djakovo, das etwa Syrmien entspricht und dem Erzbistum Agram unterstellt war.
Die östliche Hälfte des Erzbistums wurde im Jahre 1900 zum neuen Erzbistum Erlau (Eger), und in deren Bistümern Pécs, Veszprém, Székesfehérvár, Szombathely, Györ, Vác, Nitra und Banská Bystrica wurden Bischöfe eingesetzt.
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