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Wir über uns
Familiensinn und echte Verbundenheit mit der Vergangenheit sind Ausgang und zugleich Ziel der Familiengeschichtsforschung, ganz gleich in welcher Form sie betrieben und ihre Ergebnisse festgelegt werden. Wer sich einmal der Genealogie verschrieben hat und von ihr erfüllt ist, der kommt sein Leben lang nicht von ihr los. Sie bereitet Mühe und erfordert Kosten, doch dafür schenkt sie uns viel Freude und Befriedigung.
Wir wissen nicht, ob Sie ein bereits erfahrener Familienforscher oder noch Neuling sind. Wir wissen aber, dass hier wie auf anderen Gebieten erst die Zusammenarbeit vieler Gleichgesinnter den Einzelnen zum Erfolg führt.
Bei uns Ostdeutschen kommt hinzu, dass die Forschung nur mit dem geretteten Material vieler Einzelner weitergeführt werden kann, um die zeit- und kulturgeschichtlichen Hintergründe unserer Familiengeschichte aufzuhellen und anschaulich zu machen. Mancher weiß noch etwas, jeder neu Hinzukommende bringt etwas mehr an Kenntnissen mit. Viele haben schon wieder Quellen angeschlagen, die nach der Trennung von der alten Heimat versiegt zu sein schienen. Auch das selten gewordene Schrifttum sammelt sich mehr und mehr im Kreis unserer Mitglieder. So vereinen sich Material, Kenntnisse und Erfahrungen, die Ihrer Forschung nützlich sein können und sollen. Das Sammeln und Auswerten dieses Stoffs ist nicht ein Wühlen in einer vergangenen Epoche, ein Nachtrauern hinter Verlorenem. Wenn die heutige Generation, die noch die Heimat aus eigener Anschauung kennt, einmal abgetreten sein wird, wird das jetzt Gesammelte und Bewahrte sogar erhöhte Bedeutung gewinnen. Wird es doch zunehmend nur noch wenige Ahnenlisten geben, in denen ostdeutsche Vorfahren nicht erscheinen. Das ist eine ebenso natürliche wie zwangsläufige Folge der Verschmelzung der Vertriebenen mit den Bewohnern der Aufnahmegebiete, und wo in deutschen Landen gäbe es keine Vertriebenen!
Die Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher (AGoFF) war bereits ein Jahrzehnt tätig, als sie sich 1958 eine Satzung gab und ins Vereinsregister beim Amtsgericht Herne in Westfalen eintragen ließ. Sie ist ein Zusammenschluss von z.Zt. über 900 Familienforschern, die sich mit der Erforschung ihrer Vorfahren in den ehemaligen deutschen Reichsgebieten östlich der Oder-Neiße und dem Sudetenland einschließlich der osteuropäischen Siedlungsgebiete befassen. Vereinsmitglieder erhalten jährlich vier Hefte der Zeitschrift "Ostdeutsche Familienkunde", vier oder mehr Hefte der Zeitschrift "Archiv ostdeutscher Familienforscher" und bis zu vier Arbeitsberichte für einen Jahresbeitrag von zur Zeit € 43,00 (Inland, EU-Inland und Schweiz) bzw. € 50,00 (übriges Ausland). Für Lastschriftzahler gilt ab 2005 ein ermäßigter Beitrag von € 40,00; diese Zahlungsform ist nur im Inland möglich und bedarf einer persönlich unterschriebenen Einziehungsermächtigung, die unserem Schatzmeister auf dem Postwege übermittelt werden muss. Die Bankverbindung der AGoFF lautet:AGoFF e.V.
Postbank Dortmund
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Die Vereinsbücherei
Die Vereinsbücherei mit ihrer umfangreichen Buchsammlung ist als Leihgabe an die Stiftung Gerhard-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90, 40210 Düsseldorf, sowie an die Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek übergeben worden. Mit der Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek - Zentrale ostdeutsche Bibliothek - Berliner Platz 5, D-44623 Herne, Telefon: 02323-16 28 05, Telefax: 02323-16 26 09, halten wir enge Verbindung. Die Bibliothek verfügt derzeit über einen Bestand von mehr als 50.000 Bänden, der von Frühdrucken bis zum Gegenwartsschrifttum alle Fragen der deutschen Ostgebiete umfasst. Die Bücher können über den auswärtigen Leihverkehr an jeden Ort des In- und Auslandes entliehen werden. In einem Lese- und Arbeitsraum liegen außerdem etwa 100 ostdeutsche Zeitungen und Zeitschriften aus. Der Bestand der Martin-Opitz-Bibliothek ist durch einen sechsbändigen Katalog erschlossen.