Im Nachlass meiner 1996 verstorbenen Adoptivmutter fand ich Unterlagen, die mir Aufschluss gaben über die Herkunft meiner leiblichen Eltern.

Hauptdokument war ein sog. Ahnenpass, wie er zur Zeit des Nationalsozialismus üblich war, um die arische Abstammung nachzuweisen.



Hieraus geht hervor, dass meine leibliche Mutter Mathilde Sophie Catharina ALPERS und Ihre Vorfahren überwiegend aus der Region Horneburg in Niedersachsen stammen. Es ist dies das Gebiet des ehem. Erzbistums Bremen/Verden bzw. des Landkreises Stade, teil- und zeitweise auch zu Schweden und zum Königreich Hannover gehörend. Die Daten in diesem Dokument gehen bis 1810 zurück.

Die Dokumente über den leiblichen Vater Wilhelm Emil Martin Carl IHDE bestanden aus einigen Auszügen verschiedener Kirchenbücher, beglaubigt von der damals sog. Mecklenburgischen Sippenkanzlei. Sie zeigen, dass die Vorfahren aus der Umgebung von Schwerin in Mecklenburg Vorpommern stammen. Seinerzeit das Gebiet des Herzogtums Mecklenburg Schwerin.

All dies waren Motive, mich mit meinen Vorfahren und den Zeiten, in denen sie lebten, zu beschäftigen. Ausserdem ist die Ahnenforschung eine schöne Ergänzung zu meinem allgemeinen Interesse an Geschichte.

So erfuhr ich z.B. auf diese Weise, dass Napoleon auch in dem Städtchen Horneburg seine Spuren hinterlassen hat, denn ein Teil meiner Forschungsergebnisse stammt nicht aus den dortigen Kirchenbüchern, sondern aus den Akten des

Maire und Beamten des Civilstands in der Commune Horneburg im Departement der Elbemündung.

Die (leider noch sehr spärlichen) Ergebnisse meiner bisherigen Ahnenforschungsrecherchen sind auf den folgenden Seiten dargestellt.