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Wörz = Werz, wie Wörnz
= Wernz (=Wernher), siehe dies! Werner: Im Mittelalter äußerst
beliebt, wie schon die mannigfachen Kurzformen (oberdeutsch und
niederdeutsch) beweisen, die heute ungebräuchlich sind, da
der Vorname erst um 1800 (durch Schillers Wilhelm Tell und die
Romantik) neu belebt worden ist. Germ. Warin-hari: zu warjan,
"wehren" und hari "Heer". Kurzform
oberdeutsch Wernlin, Werli (heute Familienname) Wernle, We(h)rle,
Wehrli, Wernlein, Werndl, gerundet Wörndle, Wöhrlin:
vgl. Wernlin = Werli = Wernher Gartner sutor um 1300 Basel.
Werlin = Wernher Stamler 1293 ebda. Seltener Wernz, Wörnz
(Werz, Wörz): Werntz Ortlieb 1335 Pfullendorf. Verschliffen:
Wen(t)z (nur rheinhessisch), siehe dies! Dazu auch oberdeutsch
Wetzel (Wezilo = Wernherus de Heidelberg. 1236 Thurgau).
Niederdeutsch ist Werneke (Warnke), siehe dies!
Niederdeutsch-friesisch ist Wessel, s.dies! In Breslau 1369:
Wernusch = Wernher von Schönfeld. vg. Heinusch. Dietusch
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