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L a g e
BAYERN - größtes Bundesland der Bundesrepubik DEUTSCHLAND - liegt im Herzen von EUROPA.
S t a a t s g e b i e t
Fläche = 70.550 km²
Kreisfreie Städte = 25
Landkreise = 71
Gemeinden = 2056
B e v ö l k e r u n g
Einwohner (insgesamt) = 11.993.000
männlich = 5.852.000
weiblich = 6.141.000
unter 18 Jahren = 19.6 %
18 - 65 Jahre = 64,9 %
über 65 Jahre = 15,5 %
Einwohner je km² = 170
R e g i e r u n g s b e z i r k e
OBERBAYERN
Regierungssitz:
München
Einwohner: 3.978.000
Fläche: 17.529 km²
NIEDERBAYERN
Regierungssitz:
Landshut
Einwohner: 1.143.000
Fläche: 10.331 km²
OBERPFALZ
Regierungssitz:
Regensburg
Einwohner: 1.054.000
Fläche: 9.691 km²
OBERFRANKEN
Regierungssitz:
Bayreuth
Einwohner: 1.111.000
Fläche: 7.231 km²
MITTELFRANKEN
Regierungssitz:
Ansbach
Einwohner: 1.667.000
Fläche: 7.246 km²
SCHWABEN
Regierungssitz:
Augsburg
Einwohner: 1.722.000
Fläche: 9.993 km²
UNTERFRANKEN
Regierungssitz:
Würzburg
Einwohner: 1.318.000
Fläche: 8.532 km²
Ursprünglich stammen die Bayern in Bayern aus drei Stämmen, den Altbayern, den Franken und den Schwaben. Sie unterscheiden sich durch Sprache, Brauchtum, Mentalität und Lebensart. Dazu sind nach 1945 über zwei Millionen Flüchtlinge und Heimatvertriebene dazugekommen.
ALTBAYERN
Bewohner der Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern
und Oberpfalz. Sie bilden etwa die Hälfte der
bayerischen Bevökerung.
FRANKEN
Bewohner der Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und
Unterfranken. Sie gehören seit Beginn des
19. Jahrhunderts zum bayerischen Staatsverband.
SCHWABEN
Die ca. 1,6 Millionen Bewohner des gleichnamigen
Regierungsbezirkes.
Der "VIERTE STAMM"
Der Freistaat hat die Schirmherrschaft über die
heimatvertriebenen
Sudetendeutschen ,
die zum grössten Teil nach 1945 in Bayern
ansässig geworden sind, übernommen.
In der Verleihungsurkunde vom 5.11.1962:
"Die Bayerische Staatsregierung betrachtet die sudetendeutsche
Volksgruppe als einen Stamm unter den Volksstämmen
Bayerns".
Erzdiözese München & Freising
- Diözese Augsburg
- Diözese Passau
- Diözese Regensburg
- Erzdiözese Bamberg
- Diözese
Eichstätt
Haus der Bayerischen Geschichte
Halderstraße 21, D-86150 Augsburg
Institut für Bayerische Geschichte
Ludwig-Maximilians-Universität München
Historische Ressourcen zur Geschicht Bayerns
Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte der
Universität Regensburg
Bayern zählt zu den ältesten Staaten Europas.
Um 500 n.Chr.: Zusammenbruch der römischen Herrschaft und
Entstehung des Stammes der Bayern aus den im Land gebliebenen
Römern, keltischer Urbevölkerung und zugewanderten
Germanen.
Entwicklung als Stammherzogtums ab 2. Hälfte des 6. Jahrhunderts unter den Agilolfingern und im 10. Jahrhundert unter den Welfen mit zeitweiser Ausdehnung bis über die bayerische Ostmark (Österreich) und Kärnten bis nach Norditalien (Gardasee).
15 v. Chr.: Die Römer in Raetien und Norikum
179 n. Chr.: Ausbau Regensburgs als römische Koloniestadt
6. Jh.: Formierung des bayerischen Stammes und Stammesherzogtums
738-42: Hl. Bonifatius und Herzog Odilo richten die bayerische
Kirchenorganisation ein. Bistümer Regensburg, Passau,
Freising, Salzburg, Würzburg, Eichstätt
748-88: Herzog Tassilo III., Expansion von Bayern nach Osten
und Südosten
955: Aufgebot deutscher Stämme gegen das Ungarnheer. Schlacht auf dem
Lechfeld bei Augsburg. Zweite Landnahme Bayerns in der Ostmark.
1050: Gründung von Nürnberg
1070: Die Welfen, Herzöge von Bayern
1158: Heinrich der Löwe gründet München
(Münzstätte und Salzniederlage)
1180: Pfalzgraf Otto von Wittelsbach erhält von Kaiser Friedrich
Barbarossa das Herzogtum Bayern. Wandel vom Stammesherzogtum
zum Territorialstaat
1214: Die Pfalz wird bayerisch
1402: Gründung der Universität Würzburg
1472: Herzog Ludwig der Reiche gründet die Universität Ingolstadt
1524/25: Reformation in Nürnberg
1623: Bayern erhält die Kurwürde
1628: Die Oberpfalz kommt zu Bayern
1662 - 1726: Kurfürst Max Emanuel ("der Blaue Kurfürst");
Förderer der barocken Einflüsse in Kunst und Kultur
1663-1806: Immerwährender Reichstag in Regensburg
1705: Volkserhebung in Bayern gegen die Regentschaft der Habsburger.
Schlacht bei Sendling (25.12.1705) und Aidenbach (1706)
1743: Gründung der Universität Erlangen
1759: Gründung der Akademie der Wissenschaften in München
1778: Bayerischer Erbfolgekrieg: Innviertel (zwischen Donau, Inn,
Salzach und Traun) an Österreich abgetreten
1806: 1. Januar. Bayern wird Königreich unter Max I. Joseph;
Augsburg, Nürnberg werden bayerisch
1810: auch Bayreuth und Regensburg.
Neuordnung des Staatswesens unter Minister Montgelas (1759-1839)
1818: Bayern erhält eine Verfassung
1825-48: König Ludwig I. Unter seiner Regierung wird München
eine glanzvolle Kunststadt und eine Hochburg der Wissenschaft
1848-64: König Maximilian II. Förderer von Kunst,
Wissenschaft und Industrie. Epochemachende Leistungen in der
Sozialpolitik
1864-86: König Ludwig II. Unter ihm nimmt Bayern an den Kriegen
gegen Preußen (1866) und gegen Frankreich (1870/71) teil
1868: Gründung der Technischen Hochschule München
1919: Räterepublik; neue bayerische Verfassung
1923: Hitlerputsch in München
1933: Machtübernahme durch Hitler; Ende der Eigenstaatlichkeit Bayerns
1945: 8. Mai. Kapitulation Deutschlands. Bayern wird amerikanische
Besatzungszone
1946: 1.Dezember Die 3. Bayerische Verfassung wird durch Volksentscheid
angenommen
1946: Die Pfalz wird von Bayern getrennt
1947: 13./14. Juni. Erste und einzige Gesamtdeutsche
Ministerpräsidentenkonferenz in München
1948: 10.-25. August. Auf Einladung des Bayerischen Ministerpräsidenten
Dr. Hans Ehard tritt der Ausschuß zur Ausarbeitung des
westdeutschen Verfassungsentwurfes auf der Herreninsel im Chiemsee
zusammen
1949: 23.Mai. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland tritt in Kraft
Bayerischer Landesverein für Familienkunde e.V.
( BLF )
Ludwigstraße 14/I, D-80539 München,
[ E-Mail Adresse ]
Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V.
Archivstraße 17, D-90408 Nürnberg, Tel: +49 (0) 911-358939
Gesellschaft für Familienforschung in der Oberpfalz e.V.
( GFO )
Max Pöppl, Rachelstraße 6, D-93059 Regensburg
[
E-Mail Adresse]
Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher
(VSFF)
Erikaweg 58, D-93053 Regensburg
Genealogischer Kreis in der Kameradschaft Siemens e.V.
Annette-Kolbe-Straße 6, D-91056 Erlangen,
[
E-Mail Adresse]
Forschungskreis Augsburg Patrizier und verwandte Familien
Am Anger 35, D-86438 Kissingen
Historischer Verein für die Oberpfalz und Regensburg
Keplerstr. 4, D-93047 Regensburg
Historischer Software Atlas " CENTENNIA "
Ortschaft HETZENHAUSEN, Pfarrei Fürholzen, Gemeinde Neufahrn bei Freising. Bearbeiter Adolf Neuhofer (Enthält alle Einwohner des Ortes ab dem Jahr 1608 mit Geburts-, Sterbe- und Eheschließungsdaten)
Orts-Chroniken, genealogische Ortsverzeichnisse, Wappen u.ä.,
veröffentlicht in
eigenverlegten Büchern
Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns
Schönfeldstraße 5 - Postfach 221152
D-80501 München
Tel: 089-28638.482 / Fax: 089-28638.615
Bayerisches Hauptstaatsarchiv - Amtsbücherei
Schönfeldstraße 5 - Postfach 221152
D-80501 München
Tel: 089-28638.572 / Fax: 089-28638.615
Staatsarchiv Amberg
Archivstraße 3
D-92224 Amberg
Tel: 09621-307270
Staatsarchiv Augsburg
Salomon-Idler-Straße 2
D-86159 Augsburg
Tel: 0821-575025
Staatsarchiv Bamberg
Hainstraße 39
D-96047 Bamberg
Tel: 0951-26861
Staatsarchiv Coburg
Herrngasse 11
D-96450 Coburg
Tel: 09561-92833
Staatsarchiv - Außenstelle Eichstätt
Willibaldsburg
D-85072 Eichstätt
Tel: 08421-4660
Staatsarchiv Landshut
Burg Trausnitz
D-84036 Landshut
Tel: 0871-22515
Staatsarchiv - Außenstelle Lichtenau
Festung
D-91586 Lichtenau
Tel: 09827-1235
Staatsarchiv München
Schönfeldstraße - Postfach 221152
D-80501 München
Tel: 089-28638.533
Staatsarchiv Nürnberg
Archivstraße 17
D-90408 Nürnberg
Tel: 0911-357437
Staatsarchiv - Außenstelle Sulzbach-Rosenberg
Klosterkaserne - Luitpoldplatz 13
D-92237 Sulzbach-Rosenberg
Tel: 09661-53611
Staatsarchiv Würzburg
Residenz-Nordflügel
D-97070 Würzburg
Tel: 0931-355290
Sudetendeutsches Genealogisches Archiv
(
SGA )
Erikaweg 58
D-93053 Regensburg
Zentralstelle der Heimatsortskarteien
Lessingstr. 1
D-80336 München
Archiv des Erzbistums München und Freising
Karmeliterstrasse 1
D-80333 München
Bayerisches Haupstaatsarchiv
Abt. IV Kriegsarchiv (WW1/nur bayerische Soldaten)
Leonrodstr. 57
D-82802 München
Kirchenbucharchiv der Evangelischen-Lutherischen
Kirche in Bayern
Stadtarchiv Neuburg an der Donau
Staatliche Archive in Bayern (Historie & Anschriften)
Archive in Bayern (Zusammenstellung: Andreas Hanacek)
Eva Fintelmann,
München (Arbeitsschwerpunkt: Bayern )
Reinhard Hofer,
Ruhstorf (Arbeitsschwerpunkte:
Archive von Passau, Regensburg, München, Linz )
Sabine Schleichert, München
(Arbeitsschwerpunkt: Süd-Deutschland)
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Die Bedeutung der heraldischen Elemente des
Bayerischen Staatwappens:
Der Goldene Löwe im schwarzen Feld des Wappens
war das Symbol der Pfalzgrafen bei Rhein. Nach der
Belehung des bayerischen Herzogs Ludwig im Jahre 1214
mit der Pfalzgrafschaft diente es jahrhundertelang als
gemeinsames Kennzeichen der altbayerischen und
pfälzischen Wittelsbacher. Heute erinnert der
aufgrichtete, goldene und rotbewehrte Pfälzer Löwe
an den Regierungsbezirk Oberpfalz.
Der Fränkische Rechen im zweiten Feld ist mit
rot und weiß (Silber) mit drei aus dem Weiß
aufsteigenden Spitzen geteilt. Dieser "Rechen" erscheint um
1350 als Wappen einiger Orte des Hochstifts Würzburg und
seit 1410 auch in den Siegeln der Fürstbischöfe.
Heute steht der Fränkische Rechen für die
Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken.
Der Blaue Panther links unten im dritten Feld zeigt sich
goldbewehrt, aufgerichtet auf weißem (silbernen) Grund.
Ursprünglich wurde er im Wappen der in Niederbayern
ansässigen Pfalzgrafen von Ortenburg geführt.
Später übernahmen ihn die Wittelsbacher.
Heute vertritt der blaue Panther die altbayerischen
Regierungsbezirke Niederbayern und Oberbayern.
Die drei schwarzen Löwen im vierten Feld sind auf Gold
übereinander angeordnet, herschauend und rotbewehrt dargestellt.
Sie sind dem alten Wappen der Hohenstaufen, der einstigen Herzöge
von Schwaben, entnommen. Im Staatswappen repräsentieren sie den
Regierungsbezirk Schwaben.
Der weiß-blaue Herzschild ist in Weiß (Silber)
und Blau schräg gerautet. Nachdem es früher den Grafen
von Bogen als Wappen diente, wurde dieses Herzschild 1247 von den
Wittelsbachern als Stammwappen übernommen. Die weiß-blauen
Rauten sind das bayerische Wahrzeichen schlechthin. Der Rautenschild
symbolisiert heute Bayern als Ganzes. Mit der Volkskrone wird es
auch offiziell als "Kleines Staatswappen" verwendet.
Die Volkskrone ruht auf dem gevierten Herzschild mit der Krone
in der Mitte. Sie besteht aus einem mit Steinen geschmückten
goldenen Reifen, der mit fünf ornamentalen Blättern
besetzt ist. Die Volkskrone, die sich erstmals im Wappen von 1923
findet, bezeichnet nach dem Wegfall der Königskrone die
Volkssouveränität.