Westerwald-Querbahn
Teilstrecke Westerburg - Montabaur / 2010 - 100 Jähriges Jubiläum

Eisenbahnverwaltungen und Fahrzeuge
1910 bis 1917 Preußisch-Hessische Staatseisenbahnen
oder falsch Königlich Preußische Eisenbahn Verwaltung (KPEV)
"Der Begriff KPEV steht als Kürzel für Königlich Preußische Eisenbahn Verwaltung und wird oft
fälsch-
licherweise als Bezeichnung für die Preußische Staatseisenbahn verwendet. Das Initial-
wort KPEV findet sich auf gegossenen Fahrzeugwappen, die einstmals offenbar
von einem
Beamten der Eisenbahndirektion Coeln linksrheinisch entworfen
und dann unbedacht von den
verschiedenen Eisenbahndirektionen
weiterverwendet wurden. Eine Königlich Preußische
Eisenbahn Verwaltung
mit diesem Namen hat es indes nie gegeben, doch wurde der Begriff
unter
Eisenbahnfans ab etwa 1970 sehr verbreitet und als einst real
existierend angesehen.
Die weitgehend selbständigen Eisenbahndirektionen Preußens unterstanden direkt dem Minis-
terium für öffentliche Arbeiten. Der korrekte Oberbegriff für die Bahnen in Preußen lautete
zunächst Königlich Preußische Staatseisenbahnen, ab 1896 Preußisch-Hessische Staatseisenbahnen und
nach dem ersten Weltkrieg Preußische Staatsbahn.
Die einzelnen Direktionen nannten sich selbst kurz KED und
später ED.
Diese Begriffe finden sich, im Gegensatz zum Kürzel KPEV, auch in
zeitgenössischen offiziellen Doku-
menten."
(Zitat und KPEV-Logo aus wikipedia)
1918 bis 1920 Preußische Staatsbahn

Aus diese Zeit ist mir bisher nicht bekannt, welche Loks und Wagen eingesetzt wurden. Vermutlich gab es ähnliche
Zugzusammenstellungen, wie später nach dem 1. Weltkrieg (siehe unten). Auch Güterverkehr fand statt. Schließlich
war die Westerwald-Querbahn hauptsächlich für den Abtransport der ver-schiedenen geförderten oder gewonnenen
Bodenschätze eingerichtet worden.
Lok:
Als Lok wurde vermutlich bereits die Preußische T 16.1 (die spätere 94.5) eingesetzt.
T 16.1 (Preußen)
DRG Baureihe 94.5–17
DB Baureihe 094, DR Baureihe 94.1, ÖBB 694, PKP TKw 2 | |
Als Personenwagen wurden vermutlich schon die unten gezeigten "Langenschwalbach" verwendet.

1. April 1920 bis 1945 Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG)
Die Deutsche Reichsbahn war die staatliche Eisenbahn in der Weimarer Republik und während der Zeit des
Nationalsozialismus, die bis zur Ablösung durch die Staatsbahnen der Bundesrepublik Deutschland (Deutsche
Bundesbahn) und der Deutschen Demokratischen Republik (mit Beibehaltung des alten Namens Deutsche Reichs-
bahn) im Jahr 1949 existierte.
Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft
| Der
1924 entwickelte Dawes-Plan sah unter anderem vor, die
Reichseisenbahnen komplett an die Reparationsgläubiger zu
verpfänden. Die Reichsregierung erließ daher am 12. Febr- uar 1924 die Verordnung zur Schaffung der Deutschen Reichsbahn
als staatliches Unternehmen. Da den Reparationsgläubigern diese
Maßnahmen nicht weit genug gingen, wurde am 30. August 1924 das (die
Reichsverfassung brechende) „Gesetz über die Deutsche
Reichsbahn-Gesell- schaft (Reichsbahngesetz)“ zur Gründung der
privatwirtschaftlichen Deutschen Reichsbahn- Gesellschaft erlassen.
Gleichzeitig mit dem Reichsbahngesetz wurde die Gesellschaft mit einer
Schuldverschreibung zugunsten der Sieger in Höhe von elf Milliarden
Goldmark belastet. Die Weltwirtschaftskrise und die ständigen
Geldabflüsse | 
|
durch die Reparationsleistungen (etwa 660 Millionen
Reichsmark jährlich) belasteten die Reichsbahn erheblich. Erst 1931
wurde die Reichsbahn durch das Lausanne-Abkommen von den finanziellen
Verpflich- tungen befreit.
Der Beginn der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft war durch
die Entwicklung eines Fahrzeugtypen- programmes gekennzeichnet, um den
sehr heterogenen Fahrzeugpark der Länderbahnen durch die Einheits-Dampflokomotiven
zu harmonisieren. Tatsächlich konnte die Fahrzeugbeschaffung jedoch aus
finanziellen Gründen und aufgrund von Verzögerungen beim Ausbau der
Strecken auf höhere Achslasten zunächst nicht in den gewünschten
Stückzahlen erfolgen. Bis zum Ende 1930er Jahre hinein dominierten die
übernommenen Baureihen der Länderbahnen, insbesondere die preußischen
Baureihen. Es wurden sogar einige Länderbahnbaureihen, wie die
preußische P 8 (BR 38.10), die preußische P 10 (BR 39), die preußische
G 12 (BR 58.10) und die preußische T 20 (BR 95) noch in den ersten
Jahren der Reichsbahnzeit weitergebaut. Die bayerische S 3/6 (BR 18.5)
wurde sogar noch bis 1930 gebaut.
Erst mit dem Beschaffungsprogramm
für die Kriegslokomotiven wurden Güterzuglokomotiven in nennens- werten
Stückzahlen gebaut - nun aber aufgrund einer anderen Zielsetzung. (Zitat und DRG-Logo aus wikipedia) |

Personenbeförderung

Brücke über den Elbbach bei
Kaden mit Zug auf der Stecke Montabaur-Westerburg, Aufnahme von 1936 (Foto: Gemeinde
Härtlingen) |
auf diesem alten Foto von 1936 sieht
man einen Zug auf der Brücke über den Elbbach bei Kaden
kurz vor dem
Bahnhof Kölbingen, also aus Montabaur kommend.
Ich habe versucht, die auf dem Foto abgebildete Lok und die Wagen zu identifizieren:
Lok:
meiner Meinung nach ist es eine BR 94.5 der DRG, Baujahre 1913-1924,
wie bei kiss-modellbahnen.de/ abgebildet. Die Lok hat fünf über Kuppel-
stangen angetriebene Achsen, keine Laufachsen vorne oder hinten
Die T 16.1 der Preußischen Staatseisenbahnen war eine Güterzugtenderlokomotive. Gebaut wurden einschließlich der
Nachbestellung der Deutschen Reichsbahn in den Jahren von 1913 bis 1924
insgesamt 1242 Lokomotiven. Sie wurde später von der Deutschen
Reichsbahn als Baureihe 94.5–17 in ihren Nummernplan eingeordnet und trugen die Nummern 94 502–1380 und 94 1501–1740. Im
Jahr 1935 kamen von der Saarbahn die Lokomotiven 94 1381–1384 zur
Deutschen Reichsbahn.
Im Zuge der Reparationsleistungen Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg gingen etliche Exemplare an die Polnische Staatsbahn
(TKw 2). Ein Teil dieser Lokomotiven erhielt im Zweiten
Weltkrieg Reichsbahn- nummern als 94 1385–1416. Nach 1945
verblieben einige ehemals
französische und belgische Lokomotiven als 94 1801–1810 bei der
Deutschen Reichsbahn. Hinzu kam 1950 noch eine T 16.1 der
Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn als 94 6776.
Mit der Einführung des neuen Baureihenschema der DB von 1968 wurden die Loks der Deutschen Bundesbahn zur Baureihe 094 umgezeichnet, bei der Deutschen Reichsbahn der DDR 1970 als Baureihe 94.1.
Neben
dem schweren Rangierdienst und Streckendienst wurden die Lokomotiven
auch auf Steilstrecken z.B. auf den Strecken Suhl–Schleusingen, Ilmenau–Schleusingen, Erkrath–Hochdahl, Rastatt–Freudenstadt und bei der Westerwald-Querbahn eingesetzt. Die Dampflok- motiven wurden hierfür mit einer Riggenbach-Gegen- druckbremse
ausgerüstet. Der große Erfolg dieser Baureihe im Steilstreckeneinsatz
machte es möglich, auf vielen Steilstrecken den umständlichen und
zeitraubenden Zahnradbahnbetrieb aufzugeben.
Bei der Bundesbahn wurden die letzten Exemplare 1974 ausgemustert.
Bei der Reichsbahn wurden sie noch später ausgemustert. Sie wurden
durch auf Steilstreckenbetrieb umgebaute Diesellokomotiven der Baureihe 118 ersetzt.
Insgesamt 43 Vertreterinnen der Baureihe 94.5–17 verblieben nach dem
Zweiten Weltkrieg in Österreich. Die meisten wurden an die Bundesbahn, MÀV oder SŽD übergeben. Die restlichen 14 Stück bildeten unter Beibehaltung der Ordnungsnummern die ÖBB Reihe 694.
Die Lokomotiven dieser Reihe wurden hauptsächlich im schweren Verschub
eingesetzt und bis 1966 ausgemustert oder an Stahlwerke als
Werkslokomotiven verkauft.
Mehrere Lokomotiven dieser Baureihe sind erhalten geblieben,
teilweise sind sie betriebsfähig, unter anderem die auf den Bildern
gezeigten 94 1292 und 94 1538. (Text u. Fotos aus wikipedia) |
T 16.1 (Preußen)
DRG Baureihe 94.5–17
DB Baureihe 094, DR Baureihe 94.1, ÖBB 694, PKP TKw 2 |
|
|
| Nummerierung: |
DRG 94 502–1740 |
| Anzahl: |
1.242 |
| Hersteller: |
BMAG, Grafenstaden, Hanomag, Linke, Henschel |
| Baujahr(e): |
1913 bis 1924 |
| Ausmusterung: |
1974 |
| Bauart: |
E h2t |
| Gattung: |
Gt 55.17 |
| Spurweite: |
1.435 mm |
| Länge über Puffer: |
12.660 mm |
| Dienstmasse: |
84,9 t |
| Reibungsmasse: |
84,9 t |
| Radsatzfahrmasse: |
17,0 t |
| Höchstgeschwindigkeit: |
50 km/h |
| Indizierte Leistung: |
787 kW |
| Treibraddurchmesser: |
1.350 mm |
| Zylinderanzahl: |
2 |
| Zylinderdurchmesser: |
610 mm |
| Kolbenhub: |
660 mm |
| Kesselüberdruck: |
12 bar |
| Rostfläche: |
2,30 m² |
| Strahlungsheizfläche: |
11,7 m³ |
| Überhitzerfläche: |
45,27 m² |
| Verdampfungsheizfläche: |
129,36 m² |
| Wasservorrat: |
8,0 m³ |
| Brennstoffvorrat: |
Kohle 3,4 t |
| Bremse: |
selbsttätig wirkende Einkammer-Druckluftbremse |
| Zusatzbremse: |
vorhanden |
| Zugheizung: |
Dampf |
| Steuerung: |
außenliegende Heusinger-Steuerung mit Kuhnscher Schleife |
| Besonderheiten: |
einzelne Maschinen erhielten Riggenbach-Gegendruckbremse |
|
Packwagen:
der erste Wagen hinter der Lok ist ein Güterzugpackwagen der DRG mit der Bezeich-
nung Pwi93, Baujahr ? aus der Epoche II, mit offener Einstiegsplattform für den Zug-
begleiter (wie abgebildet bei Yatega, Peter Lorenz Modell)
Personenwagen: "Langenschwalbacher"
bei den beiden Personenwagen handelt es sich um sogenannte Langenschwalbacher
mit offenen und geschlossenen Plattformen.
Bei dem Wagen hinter dem Packwagen könnte es sich um den oben abgebildeten Wagen
mit der Nummer BC4i-Pr11 vom Typ "Frankfurt 35 905", Baujahr 1911 handeln, einen
kurzen Vierachser Langenschwalbacher mit 8 Lüftungen und zwei Drehgestellen
oder
um BC4i-Pr08, Typ "Mainz 35 924", Baujahr 1908 handeln. Die Wagen hatten eine
Länge von 12,40 m (LüP).
Der Wagen links ist leider nicht vollständig zu sehen, aber man kann erkennen, daß der Wagen
rechts eine geschlossene Plattform hat.
Es könnte sich daher um den Langenschwalbacher mit der Nummer
C4i-Pr14,
"Mainz 32 001" mit beidseitig geschlossenen Plattformen, WC und Laternendach mit Ober-
lichtern handeln,
oder
um den Langenschwalbacher mit der Nummer
CD4i-Pr14, "Mainz 79 008" mit einer
geschlossener und einer offener Plattformen, WC und Laternendach mit Ober-
lichtern. Es handelt sich bei diesen Wagen um die 3. Bauserie von 1914, LüP 13 m
(Abbildungen aus Waggonbau Frauenfeld, Klaus Keuer)
Güterbeförderung
Leider habe ich bisher keine Kenntnis über die eingestzten Loks und Güterwagen. Möglicher-
weise wurde auch für Güterzüge die BR 94.5 eingesetzt. Bestandteil eines Güterzuges war
früher auch ein Packwagen, in dem keinere Güter und Expressgut befördert wurden.
Für den Transport von Kohle (aus der Grube ? in Kaden), Basalt und Schotter wurden vermutlich
offene Güterwagen oder Schüttgutwagen verwendet.

1945 bis 1949 Übergangszeit
1945 übernehmen die Besatzungsmächte den Betrieb der Eisenbahn in
den jeweiligen Besatzungs-
zonen. Eine einheitliche Deutsche Reichsbahn
in ihrer bisherigen Form bestand nicht mehr. Durch
die Aufteilung in
vier Besatzungszonen entstanden zwischen 1945 und 1949 mehrere Übergangs-
regelungen.
Mit der Bildung der britisch-amerikanischen Bizone
entstand 1946 die „Hauptverwaltung der Eisen-
bahnen des amerikanischen
und britischen Besatzungsgebiets“ in Bielefeld, die 1947 in die
„Deutsche Reichsbahn im Vereinigten Wirtschaftsgebiet“ umbenannt und
nach Offenbach am
Main verlegt wurde. Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland ab 7. September 1949
wurde diese in die „Deutsche Bundesbahn“ umgewandelt. In diese wurde anschließend die vorläufig
noch eigenständige „Betriebsvereinigung der Südwestdeutschen Eisenbahnen“ der französischen
Besatzungszone einbezogen, die erst 1952 endgültig von der Bundesbahn organisatorisch übernommen wird.

1947 bis 1949 Betriebsvereinigung der Südwestdeutschen Eisenbahnen
Die Betriebsvereinigung der Südwestdeutschen Eisenbahnen (SWDE) verwaltete die staatlichen
Eisenbahnen in den Ländern der französischen Besatzungszone von 1947 bis 1949.
Nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches im Jahre 1945
organisierten die vier Siegermächte in
ihren Besatzungszonen das
Eisenbahnwesen neu. Sie fassten die in ihrem jeweiligen Machtbereich
liegenden
Direktionen der Deutschen Reichsbahn zusammen, nachdem sie
deren Zuständigkeiten den neuen Grenzen
in Deutschland angepasst hatten.
Die französische Militärregierung bildete am 8. Januar 1946 eine
„Oberdirektion der Deutschen Eisenbahnen
der französisch besetzten
Zone“ mit Sitz in Speyer. Ihr waren die bisherige Reichsbahndirektion Karlsruhe,
Reichsbahndirektion Mainz und Reichsbahndirektion Saarbrücken
unterstellt. In diesem Gebiet sollte die Be-
zeichnung „Deutsche
Reichsbahn“ tunlichst vermieden werden, während sie in den drei anderen
Zonen weiter-
hin verwendet wurde.
Wegen der Abtrennung des Saarlandes wurde die Direktion Saarbrücken
auf dieses Land beschränkt und firmier-
te nun als "Saarländische
Eisenbahnen" (SEB), die später als Eisenbahnen des Saarlandes (EdS) bezeichnet
wurden. Für die außerhalb des Saarlandes verbliebenen Strecken wurde die Eisenbahndirektion Trier geschaffen.
Für sie und die Direktionen Karlsruhe und Mainz gründeten die Länder
Rheinland-Pfalz, Baden und Württemberg-
Hohenzollern am 25. Juni 1947
als gemeinsame Verwaltung die „Betriebsvereinigung der Südwestdeutschen
Eisen-
bahnen“. Die Generaldirektion hatte ihren Sitz in Speyer.
Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Herbst 1949
begann man mit der Vereinigung der staat-
lichen Bahnen in den drei
Westzonen. Sie sollten gemäß eines Erlasses des Bundesverkehrsministers
vom 11. Ok-
tober 1949 die Deutsche Bundesbahn bilden. Bestätigt wurde diese Maßnahme, als das Bundesbahngesetz am 18.
Dezember 1951 in Kraft trat.
(Zitat aus wikipedia)

1949 bis 1981 Deutsche Bundesbahn (DB)
(Die Deutsche Bundesbahn 1949 bis 1994)
Die Deutsche Bundesbahn entstand mit Wirkung vom 7. September 1949 als Nach-
folgerin der Deutschen Reichsbahn (DR) im Vereinigten Wirtschaftsgebiet.
Am 1. Juli 1952 wurden ihr auch die Betriebsvereinigung der Südwestdeutschen Eisen-
bahnen (SWDE) der französischen Zone eingegliedert. Sie wurde damit zur einheit-
lichen Staatsbahn der Bundesrepublik Deutschland.
1957 wurden, nach dem Anschluss des Saarlandes, die Eisenbahnen des Saarlandes angeschlossen.
In den drei westlichen Besatzungszonen bzw. der Bundesrepublik Deutschland
ist die Eisenbahn bis weit in die
sechziger Jahre hinein das wichtigste
Verkehrsmittel. Das Staatsunternehmen muss sich von Anfang an der
beginnenden Massenmotorisierung stellen und andererseits die Kosten für den Wiederaufbau der nach dem
Krieg zerstörten Bahnanlagen tragen. Die Folge dieses Wettbewerbsdruckes ist die Stilllegung zahlreicher un-
rentabler Nebenstrecken
vor allem in den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts.
Im gleichen
Zeitraum werden so gut wie keine Streckenneubauten in
Betrieb genommen.
(Text und Logo aus wikipedia)

Personenbeförderung
In den 1950er Jahren bin ich mehrfach mit dem Zug von Düsseldorf nach Bilkheim (Bahnhof
Wallmerod) gefahren. Ich glaube mich zu erinnern, daß damals als Personenwagen die so-
genannten Donnerbüchsen eingesetzt wurden. An die Loks kann ich mich nicht mehr erinnern.
Möglicherweise wurde die BR 94.5 (siehe oben) weiter eingesetzt. Ein Zug hatte meistens einen
Packwagen hinter der Lok und mehrere Personenwaren. Manchmal war der Packwagen auch am
Ende.
"Donnerbüchse"-Einheitspackwagen Pwi-23 hier ein Modell von Märklin (Blech) (Foto: M.Schaaf)
"Donnerbüchse"-Einheitswagen Abi der Deutschen Bundesbahn (DB). 2. Klasse,
hier ein Modell von Märklin (Blech) (Foto: M.Schaaf)
ein Zug auf dieser Strecke könnte so ausgesehen haben, vielleicht mit einer BR 94.5 als Lok,
wie hier im Märklin-Modell (Foto: M. Schaaf 03/05)
Möglicherweise benutzte die frühe Deutsche Bundesbahn (DB) auch noch "Langenschwalbacher":
Drehgestellwagen Langenschwalbacher Bauart der Deutschen Bundesbahn
(DB). Typ LB4itr,
2. Klasse mit Traglastenabteil. Früherer C4itr Pr14,
3. Bauserie,
wie im Märklin-Katalog (Online) abgebildet.
oder
Drehgestellwagen Langenschwalbacher Bauart der Deutschen Bundesbahn
(DB). Typ LAB4i,
1. und 2. Klasse, Früherer BC4i Pr14, 3. Bauserie),
wie im Märklin-Katalog (Online) abgebildet,
auf dieser Strecke.

Uerdinger Schienenbus
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Uerdinger Schienenbus
ist die umgangssprachliche Bezeichnung von Schienenbussen, die von der
Waggonfabrik Uerdingen entwickelt wurden. Es handelt sich um
dieselbetriebene, zweiachsige Triebwagen in Leichtbauweise mit unter
dem Wagen im Fahrgestell eingebauten Dieselmotoren. Insbesondere die VT 95 (spätere Baureihe 795) und VT 98 (spätere Baureihe 798) der früheren Deutschen Bundesbahn
sind mit diesem Begriff verbunden. Diese wurden im Personenzugdienst
auf im Dampflokomotiv- oder Dieselzug- betrieb weniger rentablen Neben- strecken
eingesetzt. Einschließlich aller Lizenzbauten wurden von 1950 bis 1971
1.492 Triebfahrzeuge gebaut und, diese eingeschlossen, mit Bei- und
Steuerwagen insgesamt 3.306 Wagen.
Die bei den Fahrgästen beliebten Triebwagen wurden wegen des lauten Fahrgeräusches gerne auch Rote Brummer genannt. In Norddeut- schland wurde der Triebwagen auch oft als Ferkeltaxe bezeichnet. Unter Eisenbahnfreunden wird er auch "Retter der Nebenbahnen" genannt.
(Text u. Fotos aus wikipedia) |
DB VT 95.9
DB 795 |
|
|
| Nummerierung: |
VT 95 901–911,
VT 95 912/9112
VT 95 9113–9669
VT 95 9901–9915 (EdS) |
| Anzahl: |
12+557+15 |
| Hersteller: |
Waggonfabrik Uerdingen, Rathgeber, Orions, Lüttgens, Waggonbau Donauwörth |
| Baujahr(e): |
1950–1958 |
| Ausmusterung: |
1983 |
| Achsformel: |
A1 |
| Gattung: |
B |
| Spurweite: |
1435 |
| Länge über Puffer: |
10.650–13.298 mm |
| Fester Radstand: |
4,5 m (901–911)
6,0 m |
| Dienstmasse: |
11,5–13,9 t |
| Radsatzfahrmasse: |
6–7 t |
| Höchstgeschwindigkeit: |
90 km/h |
| Installierte Leistung: |
81/96/110 kW |
| Treibraddurchmesser: |
900 mm |
| Laufraddurchmesser: |
900 mm |
| Leistungsübertragung: |
mechanisch |
| Bremse: |
Druckluft |
| Sitzplätze: |
57 |
|
DB VT 98.9
798 |
|
|
| Nummerierung: |
VT 98 901–903
VT 98 9501–9829 |
| Anzahl: |
329 |
| Hersteller: |
Waggonfabrik Uerdingen, MAN, WMD |
| Baujahr(e): |
1953, 1955–1962 |
| Ausmusterung: |
2000 |
| Achsformel: |
Bo |
| Gattung: |
B |
| Spurweite: |
1435 mm |
| Länge über Puffer: |
13.950 mm |
| Dienstmasse: |
18,9 t |
| Radsatzfahrmasse: |
9,7 t |
| Höchstgeschwindigkeit: |
90 km/h |
| Installierte Leistung: |
2 × 110 kW |
| Treibraddurchmesser: |
900 mm |
| Motorentyp: |
Büssing AG U 10 |
| Leistungsübertragung: |
mechanisch |
| Bremse: |
Druckluft |
| Sitzplätze: |
56+2 |
|

In den 1960er Jahren bis 1981 wurden dann zwischen Westerburg und Montabaur Schienenbusse ein-
gesetzt. Die Schienenbusse bestanden aus einem Motorwagen (VT98), einem Steuerwagen (VT79) und
eventuell einem Beiwagen (VS99). Die Fahrzeuge wurden bei der Düsseldorfer Waggonfabrik, Werk Ürdingen
(DüWag) gebaut.
Schienenbuss VT 98 (hier VT 98 829) als Motorwagen, am 18. September 2005 am Wallmeroder Bahnhof
(Foto: M. Schaaf)
am 18. September 2005 am Wallmeroder Bahnhof (Foto: M. Schaaf)
Innenansichten, am 18. September 2005 am Wallmeroder Bahnhof (Fotos: M. Schaaf)
Innenansichten, am 18. September 2005 am Wallmeroder Bahnhof (Fotos: M. Schaaf)
am 18. September 2005 am Wallmeroder Bahnhof (Foto: M. Schaaf)
Elektrischer Akkumulatoren-Triebwagen
BR 515 der DB in Beige-Blau, Achsfolge Bo'2'
Letzten Fahrt auf der Strecke Montabaur-Westerburg-Rennerod, festlich geschmückt am Bahnhof
Wallmerod am 30. Mai 1981, sonst fuhren immer die Schienenbusse VT 98
(Foto von Herrn Detlef Sturm, Wallmerod)
 Elektrischer Akkumulatoren-Triebwagen BR 515 der DB als Modell von Märklin (aus altem Katalog)
|

Elektrischer Akkumulatoren-Triebwagen
BR 515 der DB und Steuerwagen (unten u. rechts) als Modelle von Märklin (aus altem Katalog) |

nur Tonverladung zwischen Wallmerod und Montabaur
1949 bis 1993 Deutsche Bundesbahn (DB)
--------------------------------------
ab 1994 Deutsche Bahn AG (DB)/RAILION bis heute
Der Bundesrat billigt nach dem Bundestag am 17. Dezember 1993 die Bahnreform.
Am 1. Januar 1994 werden die Deutsche Bundesbahn und die Deutsche Reichsbahn
der DDR als Sondervermögen des Bundes in ein privatwirtschaftliches Unternehmen
mit dem Namen Deutsche Bahn AG überführt. Die Deutsche Bahn AG muss sich als
Unternehmen im Verkehrsmarkt behaupten.
Die Konzernzentrale war zunächst in Frankfurt am Main ansässig. Im Jahr 2000 bezog sie den BahnTower
in Berlin. Die Konzernentwicklung und andere zentrale Abteilungen sind weiterhin in Frankfurt ansässig.
(Zitat und Logo aus wikipedia)
Dieselloks
Diesellok V 294 085-0 von Railion holt am 13. Februar 2006 am Bahnhof Wallmerod
die beladenen
Güterwagen ab
Diesellok V 294 734-9 von Railion am 30. Mai 2008 am Bahnhof Wallmerod
Diesellok V 294 859-4 von Railion am 6. Juni 2008 am Bahnhof Wallmerod
Güterwagen von DB Cargo
Vierachsige offene Güterwagen mit Faltverdeck von DB Cargo am 17. März und 6. Juni 2008 am Bahnhof
Wallmerod
 Vierachsiger offener Güterwagen mit Faltverdeck von DB Cargo am 13. Oktober 2005, schön bemalt am Bahnhof Wallmerod
|
 die
Waggons tragen die Bezeichnung 0803-(494-9) Tamns, Ladegut: Ton, auf
italienisch merce: argilla, die Zahlen hinter 0803 sind die Nummer des
Wagens (siehe unten), 0803 die Bauart, der Wagen hat eine Länge von 14 m (07/08)
|
| am
ehemaligen Bahnhof Wallmerod ist ein Bremswagen für das Einstellen der
Waggons an der Verlade- rampe vorgesehen. Der Wagen trägt die
Bezeichnung 61153-3 Bremswagen Wallmerod,
der Wagen
ist mit Erde gefüllt und es wächst Unkraut darauf (07/08) |
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erstellt 22. Juli 2008 Manfred Schaaf, Hainburg/Bilkheim
alle Fotos: Manfred Schaaf, mit Ausnahme gekennzeicheter Fotos u. Abbildungen