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Salz mit Ortsteil Roth |
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PLZ: 56414
Tel.-Vorwahl: 06435
Ortsgemeindeverwaltung: Adelphusweg 2
56414 Salz
Tel.-Nr.: 06435/1230
Sprechstunden: dienstags von 18.00 bis 19.30 Uhr
Bürgermeister Rainer Malm
Verbandsgemeinde
Wallmerod
Westerwaldkreis
Autokennzeichen: WW
Höhe: 320 m über NN
Einwohner: ca. 908
Internet:
Seite
der Verbandsgemeinde
Wallmerod
Bilder von Salz
Kirchen:
katholische Pfarrkirche St. Adelphus in Salz
Pfarramt in Salz,
Tel. 06435/1269
heute nur noch
zuständig
für Salz und
Bilkheim
Die alten Kirchenbücher/Zivilregister von Salz
befinden sich in Limburg im
Kirchenbucharchiv Adresse siehe ArGeWe Für den Westerwald zuständige Archive,
und Die Kirchenbücher von Limburg, Kopien können dort gemacht werden!!
evangelische Kirchengemeinde:
zuständig für Wallmerod, Berod b.W., Bilkheim,
Dreikirchen, Elbingen,
Ettinghausen,
Hahn am See, Herschbach/Oww,
Hundsangen,
Mähren, Meudt,
Molsberg,
Niederahr,
Oberahr, Obererbach, Salz, Steinefrenz,
Weroth
und Zehnhausen b.W.
Archive siehe: "Für
den Westerwald zuständige Archive"
Forscher in Salz:
4) Horst Dörr (Nr. 144): E-Mail siehe Westerwaldseite: ArGeWe
Geographie und Wissenswertes:
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Salz
liegt im Westerwaldkreis
im Dreieick Limburg, Montabaur,
Westerburg, ca. 18 Km nördlich
von Limburg und gehört zur Verbandsgemeinde
Wallmerod.
Von der Autobahn
A3, Ausfahrt Diez/ Wallmerod, kommend,
fährt man durch Nentershausen, Steinefrenz-Bahnhof und Weroth und stößt auf die von Limburg kommende
B8. Man fährt in Wallmerod
rechts ab in Richtung Salz, kommt
an Bilkheim
vorbei, fährt
die Neurother Straße hoch
durch den Wald (vorbei am Wasser- schloß Neuroth) und erreicht Salz.
Von Norden kommend: Ausfahrt Montabaur in Richtung Boden, Meudt, Berod nach
Wallmerod fahren, in Wallmerod die B8 überqueren und nach Salz fahren, wie oben beschrieben. Die ehemalinge Walderdorff´sche Wasser-Mühle, Struthmühle genannt, liegt in der Gemarkung Molsberg in der Struth, der bewaldeten Sänke im Limburger Becken (Elzer Graben), die sich von Nordwesten ungterhalb von Bilkheim und Salz bis nach Südosten bis kurz vor Thalheim erstreckt. An der tiefsten Stelle der Struth fließt der von Salz kommende Salzbach, der sich im Tal eingeschnitten hat. Er sntspringt nördlich von Salz (siehe Karte), fließt durch Salz und erreicht östlich von Bilkheim die Struth. Nachdem er durch die Struth geflossen ist, erreicht er Thalheim, um dann bei Niederzeuzheim in den Elbbach zu münden. Mehrere Mühlen befanden/befinden sich an seinem Lauf, zunächst bei Molsberg/ Bilkheim die Struthmühle, dann die Schlaudermühle und nachdem der Bach durch Thalheim geflossen ist noch die Neu-Mühle. Salz liegt am nordwestlichen Hang des Limburger Becken (Elzer Graben). Von dort hat man einen wunderbaren Blick nach Süden ins Limburger Becken und auf die Dörfer Dorndorf, Bilkheim, Molsberg und auf die Struth, die bewaldete Senke im Limburger Becken. Bei gutem Wetter hat man direkten Blick über den Westerwald und weit in das Limburger Becken hinein bis in den Taunus und auf den Feldberg. Die nach Süden gerichtete vorzügliche Lage von Salz hat schon frühzeitig eine Besiedelung in vorchristlicher Zeit möglich gemacht. Im späten Mittelalter war hier ein Gerichtsstandort mit einem Zehntgericht. Ein Richtplatz war damals vor der alten Pfeilerbasilika "St. Adelphus" aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, die heute das Wahrzeichen von Salz ist und auf dem Kreisel- berg stehend, von weitem sichtbar ist. In dieser Kirche ist ein Großvater von Ludwig van Beethoven begraben. Die romanische Pfeilerbasilika St. Adelphus war zunächst Stiftskirche, später wurde sie um einen spätgotischen Chor erweitert. Die Kirche in Salz gehört heute zum Bistum Limburg. In Salz gibt es mehrere Einzelhandelsgeschäft und Wirtschaften. Seit jeher sind die Wirtschaft um die Kirche beliebt bei den Gläubigen für einen Frühschoppen nach dem Gottesdienst. In Salz gibt es die Regionalsschule der Verbandsgemeinde Wallmerod, in der sowohl Haupt- als auch der Realschulabschluß erworben wer- den kann. Ein jährlicher Höhepunkt in Salz ist die anläßlich des Erntedankfestes veranstaltete Reiterprozession, bei der viele Reiter und Kutschen in einer langen Prozession zur Kapelle "St. Leonhard" ziehen. An Fronleichnam zieht ein Zug von Gläubigen durch das geschmückte Dorf zum Kapellchen (Heiligenhäuschen)im Neurother Hahn bei Bilkheim. |
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| Beamte |
Walpoden zu Salz: |
Clas Welder der Ältere 1488 Johann von Hachenburg 1502-1528 Johann von Hachenburg Sohn 1534Ostermann 1566 Hans Has (Haas) zu Bilkheim 1589-1595 |
Schultheiße im Gericht Salz: |
Christ zu Hahn (Über Bubges Bede) 1589 - 1605 Heitges Hans 1625, Hubenschultheiß zu Hahn |
| Westerburgische Schultheißen auf der Elb: |
Thieß Fuyst von Gersthasen 1513 Conmann Schüssler zu Schönberg um 1530 Johann des Woebers Eiden zu Kölbingen? 1543 Johann Besenner (Unterschultheiß) 1587 |
| Heimberger in Salz: |
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Christgen Kryszgen von (Salz-) Roth 1428 Johann 1589 Sebastian Kiepp (Keip) zu Girkenroth 1653-1654 Gerhard Schaff (Schaaf) 1694-1715 Johann Göbel 1717-1736 Johanne Weller 1737-+1747 Bast Wüst 1747-1775 Leonhard Nattermann 1775-1792 Johann Göbel 1804 |
| um 500 | die Besiedlung von Salz erfolgt vermutlich in einer ersten Schicht der Besiedlung (nach Ortsnamen) |
| um 1150 | Salz wird zum ersten mal urkundlich erwähnt |
| um 1200 | seit dem 13. Jahrhundert gehört Salz zur Grafschaft Diez |
| um 1362 | Zent |
| um 1386 | Gerichtsplatz vor der Kirche |
| ab 1453 | Kirchspiel und Gericht, von den Grafen von Diez eingerichtet, später Zeche, danach ab 1529 Heimgereide für die vier Zehnten |
| ab 1490 | Salzer Zech und Kirchspiel für:
Salz, Salz-Roth, Sainscheid, Hausen, Bilkheim, B.-Neuroth, Hahn, Pfeifensterz, Elben, Rothenbach, Härtlingen, Ottenstein, Wahnscheid, Elbingen, Guckheim, Wörsdorf, Salzbach, Girkenroth, Herschbach, Bruchhausen, Kolberode, Streitheim, Neuendahl, Lochheim und Mähren |
| 1535 | Reformationsversuche in Salz, die jedoch von Kurtrier später wieder rückgängig gemacht werden konnten |
| 1564 | die vier Kirchspiele Salz, Meudt, Nentershausen und Hundsangen fallen durch den "Diezer Vertrag", der die ständigen Streitigkeiten zwischen Nassau und Trier beenden sollte, dem Kurfürstentum Trier zu, das Amt Molsberg kam dadurch auch zum Kurfürstentum Trier |
| 1666 | nach Beendigung des 30jährigen gab es in Salz nur noch zwei Familiennamen, in Salz-Roth noch 10 Familien, siehe Liste der leibeigenen von 1666 |
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Quellen: und
Wikipedia 2.
erg. Nachdruck von 1987 |
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erstellt 31.10.2004 Manfred Schaaf, Hainburg/Bilkheim |