Ortsgemeinde

Kaden
mit Ortsteilen Elben u. Grube Anna

 



PLZ: 56459
Tel.-Vorwahl: 02663
Kaden
Tel.-Nr.: 02663/7495

Sprechstunden des Ortsbürgermeisters: nach Vereinbarung


Verbandsgemeinde Westerburg

Westerwaldkreis

Autokennzeichen: WW

Einwohnerzahl: ca. 670


Internet:

http://www.westerburger-land.de/  dann auf Gemeinden klicken
http://www.meinestadt.de/kaden/home

http://orte-deutschlands.de/RP/Westerwaldkreis/Kaden


| Bilder von Kaden |                         



 
Forscher in Kaden: 

siehe Westerwaldseite: ArGeWe (Inhaltsverzeichnis Forschungen)

Manfred Schaaf (Nr. 67):  E-Mail siehe Westerwaldseite:  ArGeWe


Kirchen:

katholische Kirche:  

Die alten kath. Kirchenbücher/Zivilregister von Kaden (Kölbingen-Möllingen)
befinden sich in Limburg im Kirchenbucharchiv
Adresse siehe ArGeWe
"Für den Westerwald zuständige Archive",
und
Die Kirchenbücher von Limburg
,
Kopien können dort gemacht werden!!

evangelische Kirche:

Evangelische Kirche


Archive siehe: "Für den Westerwald zuständige Archive"


Ortsbeschreibung und Geographie:

Kaden (450 m ü.NN) liegt im Westerwaldkreis 5 Km westlich von Westerburg und gehört  zur Verbandsgemeinde Westerburg. Kaden liegt geschützt im Elbbachtal, inmitten ausgedehnter Wiesenbereiche. Einst hatte die Braunkohleförderung in der Gemeinde eine besondere Bedeutung, an welche heute noch das frühere Verwaltungsgebäude der ehemaligen Braun-
kohlegrube "Schacht Anna" erinnert. Beeindruckend ist der Rundblick von dem 450 m hohen Beilstein über weite Bereiche des Westerwaldes bis hin zum Taunus. Wanderungen duch das stille Elbbachtal über Wiesen und Felder zur alten Pfarrkirche Schöönberg (Kölbingen) finden besonderes Inte-
resse.

Von der Autobahn A3 von Norden oder Süden kommend: Ausfahrt Montabaur auf die B255 in Richtung Rennerod nach Boden, dort nach Meudt
abbiegen und über Herschbach, Hahn am See, Ellbingen und Härtlingen nach Kaden fahren.

 

Karte kaden


 


Geschichtliche Zeittafel:


um 500
unter dem Merowingerkönig Coldwig begann die Christianisierung sowie die lange Zeit des fränkischen Reiches
um 800
unter Karl dem Großen wird das fränkische Reich in Gaue einteilt mit einem Gaugrafen an der Spitze
832
als erster Gaugraf  wird Graf Gerhard für unseren "Niederlahngau" bezeugt
um 1200         
seit dem 13. Jahrhundert gehört Kaden zur Grafschaft Diez und später zu Kurtrier
1295
der frühere Ortsteil Meinigen (wo heute Ortsteil Grube Anna) wird erstmals urkundlich erwähnt
um 1362
Kaden gehört zur Zent Salz (siehe Salz)
1417 Elben (uff der Elben) wird erstmals urkundlich erwähnt
ab 1490 Kaden gehört zusammen mit Elben zur Salzer Zech (siehe Salz)


1535 Reformationsversuche in Salz, die jedoch von Kurtrier später wieder rückgängig gemacht werden konnten
1559
Kaden "zur Keuthen" ist aus mehreren Höfen zusammengewachsen
1564 27. Juli, Kaden fällt mit den Kirchspielen Salz, Meudt, Nentershausen und Hundsangen durch den Diezer Vetrag an das Kurfürstentum Trier und damit dem Amt Montabaur zu
1666 Nach Beendigung des 30jähren Kriegs gab es 1666 in Kaden nur noch die Familiennamen : Fröhling, Menges, Krämer, Weber, Löhr, Wirstorfer und Hoffarth
i
n Elben: Schick, Besenner, Schlaag und Jung
in Wester: Quirmbach und Becker


 
 

 


                Quellen: Hellmuth Gensicke, Geschichte des Westerwaldes, 2. erg. Nachdruck von 1987
                                                     
Barbara Krekel: Chronik von Guckheim
                Schrift: "Specification aller Leibaigenen Underthanes des Kirspels Saltz de Anno 1666"

                    Daten und Wappen: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Westerburg
                             Schrift: Ferien-Freizeit-Westerwald, Westerburger Land
                                                    Karte: Internetseite der VG Westerburg
                                        Archiv
Manfred Schaaf, Hainburg/Bilkheim


                                    erstellt 15.06.2005 Manfred Schaaf, Hainburg/Bilkheim